Zu den von der Bayerischen Staatsregierung geplanten
Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus sagt Andreas Winhart,
gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„Die AfD-Fraktion begrüßt alle Maßnahmen, welche die weitere
Ausbreitung des Coronavirus bremsen. Tatsache ist aber auch, dass die Bayerische
Staatsregierung zu spät reagiert hat. Bayern bräuchte nun klare Anweisungen und
eine starke Hand, die die CSU nicht bietet. In China und Taiwan hat es sich
bewährt, zuerst harte Maßnahmen durchzusetzen, die dann gelockert werden
können. Die Staatsregierung geht mutmaßlich den anderen und falschen Weg, wie
es gerade auch Italien vormacht. Dort wurden zu spät effiziente Gegenmaßnahmen
eingeleitet und nun ist das ganze Land eine Sperrzone.
Wir brauchen zu Vermeidung von Panik und Falschinfos
umfassendere Informationen für die Bevölkerung. Die AfD-Fraktion fordert daher
für mehr Transparenz die Offenlegung sämtlicher Pläne zur Bekämpfung der
Ausbreitung des Coronavirus. Die Informationspolitik ist miserabel, was die
zahlreichen Hamsterkäufe Land auf, Land ab zeigen. Des Weiteren habe ich
Anfragen an die Staatsregierung darüber gestellt, wie hoch die Bestände an
Schutzkleidung, Mundmasken sowie Desinfektionsmittel in den bayerischen
Kliniken sind. Wir befürchten die Spekulation und Geldmacherei mit diesen knappen
Gütern.
Die Staatsregierung muss aufzeigen, ab welchem
Eskalationslevel die Grenzen geschlossen werden sollen und mit Ausgangssperren
zu rechnen ist. Wenn Grenzsicherungsmaßnahmen stattfinden, soll dargelegt
werden, wie diese umzusetzen sind und wie viele Polizisten und andere
Organisationen dazu zur Verfügung stehen. Wir fordern zudem die flächendeckende
Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger sich unbürokratisch und schnell auf das
Coronavirus testen zu lassen. Auch hier ist die Informationspolitik der
Gesundheitsämter dürftig.“