Bürgergeld-Verwaltungskosten um 41% gestiegen- und wieder wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten!

2046€ kostete jeder Bürgergeldempfänger– seit neuestem Grundsicherung- und somit fast 8 Milliarden Euro im Jahr 2025 den deutschen Steuerzahler nur für Verwaltung und erreichte damit einen neuen Höhepunkt.  Waren es 2015 noch 1303€ jährlich, haben sich die Kosten um rund 41% in den letzten zehn Jahren erhöht. Den Löwenanteil von 6,8 Milliarden Euro trägt der Bund, der Rest muss von den Kommunen gestemmt werden. Vorgesehen waren im Bundeshaushalt 2025 lediglich 5,25 Milliarden Euro. Hauptkostentreiber sind gestiegene Personalkosten.

Der Landtagsabgeordnete der AfD Andreas Winhart nimmt dazu wie folgt Stellung:

„Grundsätzlich läuft in Sachen Grundsicherung vieles verkehrt in Deutschland. Dass die Verwaltungskosten in diesem Ausmaß gestiegen sind, zeugt von Ineffizienz und überbordender Bürokratie. Generell muss dieses ganze Sozialsystem auf den Prüfstand gestellt werden. Es kann und darf nicht sein, dass arbeitsfähige Bürgergeldempfänger nicht selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen müssen. Zahlen muss diesen ganzen Wahnsinn natürlich derjenige, der morgens aufsteht und zur Arbeit geht. Es ist nur allzu verständlich, dass unter der arbeitenden Bevölkerung die Unzufriedenheit über diese ungerechte Lastenverteilung immer weiter zunimmt.

Um diese Kosten überhaupt aufbringen zu können, mussten Mittel umgewidmet werden und dieses Geld fehlte dann zum Beispiel bei den Leistungen zu Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Und für das Jahr 2026 sieht es nicht besser aus. Der Bundeshaushalt hat ebenfalls nur 5,25 Milliarden Euro für diese Verwaltungskosten  angesetzt. Das kann doch nur wieder schief gehen.

Ich fordere die Bundesregierung in aller Deutlichkeit auf, dieses Grundsicherungssystem endlich umfassend zu reformieren. Kürzung oder Streichung der Bezüge für arbeitsunwillige Empfänger sind unumgänglich. Mit Bürokratieabbau, einer Verschlankung  des Apparates und dafür mehr Digitalisierung könnte man einen großen Teil der Ausgaben einsparen, man muss es aber auch wollen. Stattdessen nimmt man wieder die ohnehin schon stark belasteten Kommunen in die Pflicht und zieht den Steuerzahlern auch noch die letzten Eurostücke aus der Tasche.“