Reform mit Sprengkraft- Bund plant verpflichtendes Rentensplitting!

„Die Rente ist sicher“. Dieser Satz des damaligen Bundesarbeitsministers Norbert Blüm war 1986 schon eine gewagte Aussage. Heute wissen wir, dass nichts sicher ist, was sogenannten Experten in die Finger gerät. So soll nun das bisher freiwillige Rentensplitting zur Pflicht werden.

Der finanzpolitische Sprecher der AfD Andreas Winhart nimmt dazu wie folgt Stellung:

„Für viele Hinterbliebene sichert die Witwenrente die weitere finanzielle Absicherung. 55% Prozent erhält der Ehegatte aus der Rente des verstorbenen Partners. Vor allem Frauen, die aufgrund von Kindererziehung oder Teilzeitarbeit weniger Rentenansprüche aufbauen konnten, drohen mit der Einführung des Rentensplittings massive Verluste.

Die Rentenkommisson behauptet, dass sich damit eine bessere Absicherung für Frauen ergibt. Die aktuelle Regelung der Freiwilligkeit setze falsche Anreize und halte davon ab, eigene Ansprüche zu erarbeiten. Darum geht es also, man will Frauen wieder in die Arbeit bringen, Teilzeitkräfte zur Vollzeit bewegen und vielleicht auch etwas gegen den Fachkräftemangel tun.

Man kann es noch so oft und in verschiedenen Konstellationen durchrechnen, am Schluss bleibt beim Splitting weniger übrig. Dieses ganze Konstrukt ist nichts anderes als Rentenkürzung durch die Hintertür. Aber nicht mit uns von der AfD.“