Wenn Pflege unbezahlbar wird- Eigenanteil in Pflegeheimen markant angestiegen!
Deutschlandweit und so auch in Bayern ist die Eigenbeteiligung deutlich in die Höhe geschossen. 3196€ mussten im Durchschnitt im Freistaat aus eigener Tasche im Jahr 2025 gezahlt werden, 202€ mehr als noch 2024.
Die Kosten setzen sich zusammen aus dem Einrichtungseinheitlichem Eigenanteil (EEG) davon werden vor allem die Personalkosten getragen, den Investitionskosten für Sanierungen und Umbauten sowie den Kosten für Unterkunft und Verpflegung.
Der Landtagsabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der AfD Andreas Winhart nimmt dazu wie folgt Stellung: „Wer in unserem Land im Alter pflegebedürftig wird und auf eine stationäre Unterbringung angewiesen ist, hat wirklich nichts mehr zu lachen. Die wenigsten Senioren dürften in der Lage sein, diesen finanziellen Aufwand aus der mageren und seit Jahren stagnierenden Rente oder privater Vorsorge zu stemmen. Die Erhöhung des Pflegeversicherungsbeitrags konnte diesen Anstieg auch nicht wirklich abfangen.
Natürlich müssen unsere Pflegekräfte anständig bezahlt werden, aber auch die Kosten für Verpflegung und Unterhalt steigen stetig an. Wer soll das zukünftig noch bezahlen können? Es müssen hier dringend sozial verträgliche Lösungen gefunden werden. Der VdK fordert schon lange die Übernahme der Investitionskosten durch die Länder. Um 433€ monatlich könnten die Senioren in Bayern damit entlastet werden. Neben den stationären Einrichtungen betrifft dies auch die ambulanten Pflegedienstanbieter, welche ihre Leistungen reduzieren müssen, was wiederum zu einer höheren Belastung der Angehörigen führt. Ich fordere daher die Staatsregierung auf, alle notwendigen Schritte einzuleiten, wie zum Beispiel die Übernahme der Investitionskosten durch den Freistaat, um unsere Senioren schnellstmöglich spürbar zu entlasten. Wir alle sollen in unserem Land alt werden dürfen, ohne Angst vor dem finanziellen Ruin haben zu müssen.“

Andreas Winhart