Attraktive Arbeitsangebote statt Verbot und Zwang- das Recht auf Teilzeit muss bestehen bleiben!

Der Wirtschaftsflügel der CDU hat mit ihrem Vorstoß, das Recht auf Teilzeitarbeit massiv einzuschränken, deutschlandweit eine kontroverse Debatte ausgelöst. Gesetzlicher Anspruch würde nur noch im Falle der Kinderbetreuung oder für die Pflege von Angehörigen bestehen. Hauptkritikpunkt ist die sogenannte „Lifestyle-Teilzeit“, welche den Fachkräftemangel angeblich verschärft.
Der Landtagsabgeordnete der AfD Andreas Winhart nimmt dazu wie folgt Stellung:
„Wir von der AfD lehnen diesen Vorstoß ganz entschieden ab. Diese Debatte löst in den Beschäftigten nur unnötige Sorgen und Ängste aus. Teilzeitarbeit ist kein Luxus, sondern notwendig, um Beruf, Familie und Pflege zu vereinbaren. Folgt man diesem Vorstoß und schränkt das Recht auf Teilzeit in dem von der CDU angestrebten Maße ein, treibt das unser Fachpersonal in Krankheit, Frührente oder gleich in den Berufsausstieg.
Die CDU geht mit diesem Vorschlag völlig an der Realität der Arbeitswelt vorbei. Statt für spürbare Entlastung bei Steuern und Sozialabgaben zu sorgen, setzt die Union auf Verbote und Zwang. So kann man Arbeit auch unattraktiv machen und den Fachkräftemangel nur weiter verschärfen.
Wir von der AfD fordern daher in aller Deutlichkeit: Das Recht auf Teilzeit muss unangetastet erhalten bleiben, denn nur gute Arbeitsbedingungen schaffen gute Leistungen!